Es klingt so hilflos, ja, so wie das Pfeifen im Walde, wenn unsere Politiker aber auch unsere Journalisten von der Bewahrung oder der Verteidigungswürdigkeit der Demokratie sprechen, weil die Axt an unsere Demokratie legen heute leider nicht nur die Anderen, sondern auch sie selbst an, weil sie teilweise unfähig sind, diese dem mündigen Bürger entsprechend zu betreiben!

Ich bin Herrn Götz Aly wirklich dankbar für seinen Artikel „Die Russen und wir Deutsche“. Es sei mir gestattet seinem Artikel noch die Sicht hinzuzufügen, wo die oben besagte Axt an unsere Demokratie angesetzt wird.

Das lobenswerte Ziel nach Immanuel Kant, in unsere Gesellschaft mündige Bürger sich entwickeln zu lassen, bringt mit sich, und das verkennen Politiker wie Journalist gleichermaßen und dies gründlich, dass diese Spezies des mündigen Bürgers es vermag, eigenständig zu denken und sich auch artikulieren kann.

Nun wurde uns mit der Berichterstattung über den 75. Jahrestages des D-Day‘s eine wahre Geschichtsklitterung von Politikern und Journalisten angeboten, was von der Kanzlerin Dr. Angela Merkel bis zur Berichtserstattung im ZDF reichte! Ein Spektrum an Zumutungen, den mündigen Bürger aus der Haut fahren zu lassen!

Fakt ist, dass die Westalliierten im 2. Weltkrieg ihren des Gedenkens würdigen Beitrag geleistet haben. Fakt ist aber auch, dass dieser Beitrag, so wie von Herrn Aly beschrieben, ein bedeutsamer, aber den Krieg nicht entscheidender Beitrag bei der Niederwerfung der Nazibarbarei war!

Ich frage nun, was soll der mündige Bürger, der auch der Geschichte kundig ist, mit dieser Geschichtsklitterung anfangen? Er wird sich fragen müssen, warum machen die das? Wollen sie mich manipulieren oder wissen sie es gar nicht besser, weil sie arm an Wissen und unfähig zu denken sind?

Achtung liebe Politiker und Journalisten, mindestens eines bleibt bei häufigem Erleben solcher Berichterstattungen und Äußerung von Politikern beim mündigen Bürger hängen – getäuscht worden zu sein. Er muss zu sich sagen, sei vorsichtig mit denen, überlege dir, ob du ihnen noch vertrauen kannst!

Ihnen ins Stammbuch zu schreiben erlaube ich mir zu sagen, mein Vertrauen erwerbt ihr nicht, indem ihr mit zweierlei Maß messt oder den zigste Marketinggeck zum Wert der Demokratie anders und immer wieder wohlfeil mir zu verkaufen sucht, das ist billig und beleidigt meinen Geist! Erkennt gefälligst selbst, dass ihr mit derart ruchlosen Handlungen wie zum D-Day, Manipulationsversuchen, den mündigen Bürger aus dem Häuschen treibt. Euer Problem ist wahrlich nicht die oft betonte schlechte Kommunikation, euer Problem ist der Umgang mit dem mündigen Bürger, erweist euch gefälligst ebenbürtig!

Published by Carsten Bluck

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