Sie ziehen gen Norden
mit Mann, Frau und Kind.
Tag für Tag und Nacht für Nacht.
Dahin, wo die Hoffnung wohnt,
die Verheißung ein Zuhause hat.

Sie sind keine Bettler,
aber Betrogene,
um ihre Lebenschancen,
und wild entschlossen,
ihr Leben zu ändern.

Im Jahr 1930,
weit vor ihnen,
stritten Viele um das Recht
Salz abzubauen.

Der sie führte
war kein Bettler,
kein Heerführer,
aber,
er war Gandhi.

Die Herren des Empires
ließen sie niedermähen,
Reihe für Reihe.
Blut, viel Blut sammelte sich
Kruste für Kruste
an ihren Händen.

Für ihren Traum nach Salz,
für ihr Recht besser zu leben,
sind sie reihenweise gestorben.
Aber,
untergangen,
sind sie nicht!

Gezeugt in einem Rausch aus Größenwahn
und Selbstüberschätzung,
verspielt diese Geburt,
der heutigen Herren,
deren vermeintliches Empire.

Siebentausend,
Mann, Frau und Kind
ziehen Tag für Tag und Nacht für Nacht
gen Norden.

Wehe dir USA,
Gnade dir – dem Westen,
wenn die erste Reihe fällt,
gleich unwerten Lebens,
dahingemäht!

Aber, wohl uns,
wenn wir gemeinsam Hoffnung stiften könnten,
sie zurück nach Hause führen, weil,
glaubwürdig im Versprechen und erfahrbar an unserem Handeln.
Aber, das sei hier deutlich gesagt,
dafür braucht es keine Waffen!

Published by Carsten Bluck

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